Diesen Spieltag ging es für unsere 2. Mannschaft nach Wiesthal, zum aktuell Tabellenzweiten. Vor dem Spiel war klar, dass wir hinten sicher stehen müssen, damit wir etwas Zählbares aus der Partie mitnehmen können. Der Kader (13 Mann) war leider etwas dünn besetzt, durch viele Urlauber und Abwesende wurden einige Spieler von der Zweiten in die erste Mannschaft berufen.

Zu Beginn haben wir gut ins Spiel gefunden und konnten bis auf einen Pfostenschuss klare Torchancen des Gegners verhindern. Durch einen schönen Spielzug hatten wir sogar die Gelegenheit in Führung zu gehen. Der Schuss wurde jedoch erst abgeblockt und anschließend vom Torwart gehalten. Doch in der 31. Minute passierte unserem Innenverteidiger Paddy ein individueller Fehler. Dessen Fehlpass führte zu einem Distanzschuss, den unser Keeper Björn leider nicht mehr entscheidend abwehren konnte. Der Druck der Heimmannschaft wurde immer größer. Ein schöner Spielzug, beginnend mit einem Diagonalball, der dann scharf in die Mitte abgelegt wurde, führte zum 2:0. Torschütze war wie beim ersten Treffer schon Moritz Hölperl. Unser Team hingegen kam kaum noch zu Offensivaktionen am Ende der 1. Halbzeit.

In der zweiten Hälfte war der Gegner weiterhin spielbestimmend. Wir versuchten die Räume weiter eng zu halten und auf Konter zu lauern. Neuhütten/Wiesthal kam immer wieder zu Chancen, konnten den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Mitte der 2. Halbzeit hatte unser Team etwas Glück, als Björn einen Offensivmann im Sechzehner abräumte. Der Pfiff blieb aus, hier hätten wir uns über einen Elfmeter nicht beschweren dürfen. Bei uns hielt sich die Torgefahr weiterhin in Grenzen, es gab zwei gute Einschussmöglichkeiten, wobei eine davon wegen Abseits abgepfiffen wurde. Am Schluss waren wir zufrieden. Nur 2:0 gegen einen spielstarken Gegner, zudem eine Leistungssteigerung gegenüber der letzten Partie.

Jetzt heißt es, die positiven Eindrücke mit in das kommende Wochenende zu nehmen. Denn bereits am Freitag erwartet uns der Tabellenführer (Frammersbach II) und am Sonntag gibt’s ein Heimspiel gegen die SpVgg Waro, wo wir die drei Punkte zuhause behalten möchten.

Mit dem FV Gemünden/Seifriedsburg II war ein Gegner auf Augenhöhe zu erwarten. Beide Mannschaften trennte vor dem Spiel nur ein Punkt. Daher hatte sich unsere Mannschaft vor dem Spiel viel vorgenommen.

Von Beginn an hatte Gemünden mehr vom Spiel, aber unsere Abwehr stand über weite Teile sicher. Wir kämpften uns also in die Partie. Gefährlich wurde es meist durch hohe Bälle über unsere Abwehrkette oder über die starke linke Seite des Gegners. Bis auf einige Distanzschüsse von Alex Edwards strahlten wir kaum Gefahr in der Offensive aus. Dennoch gingen wir in der 40. Spielminute durch einen Standard in Führung. Daniel Lanier hatte eine Lücke in der Mauer erkannt und genutzt. Obwohl die Führung zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft war, hatten wir, wieder in Person von Daniel Lanier, direkt die Möglichkeit zu erhöhen. Durch eine Unachtsamkeit des letzten Abwehrspielers konnte er den Ball erobern und stand so frei vor dem Torwart, an dem er leider scheiterte.

Nach der Halbzeit starteten unsere Jungs zunächst ordentlich. Nach schöner Vorbereitung von Johannes Marschall hatte Marco Scholand nach einer Ablage von Michael Goldbach die Chance auf 2:0 zu erhöhen, verfehlte allerdings das Tor. In der 62 Spielminute konnten wir einen langen Ball durch die Mitte, wegen eines Zusammenpralles mit dem Stürmer, nicht klären, weshalb ein Mittelfeldspieler mit Tempo durchbrechen konnte. Dieser legte kurz vor dem Tor quer, wodurch der Gemündener Edison Fejza nur noch einschieben musste. Der Ausgleich war ein Bruch in unserem Spiel, nachdem nichts mehr zusammen ging. Viele Bälle wurden planlos nach vorne geschlagen und eigene individuelle Fehler sorgten dafür, dass es vorm eigenen Tor immer wieder gefährlich wurde. In Summe fehlten uns in der zweiten Halbzeit die Körner, um Gemünden noch ordentlich Gegenwehr zu liefern. So kam es 10 Minuten vor Schluss, dass Gemünden über unsere rechte Abwehrseite bis auf die Grundlinie durchbrechen konnte, wo der Spieler an den 16er zurücklegte. Hier stand Ahmed Alahmad und schob den Ball überlegt in die kurze Ecke, zum 1:2 Treffer, ein. In den letzten Minuten bekamen wir keinen überzeugenden Angriff mehr zusammen und konnten auch unsere Freistöße nicht nutzen, weshalb wir enttäuscht mit leeren Händen dastanden.

Nächsten Sonntag sind wir zu Gast beim Tabellen-Zweiten in Neuhütten, wo es gilt eine bessere Leistung zu zeigen und die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Ein Treffer in den Schlussminuten beschert uns drei wichtige Punkte.

Es war das erwartete schwere Spiel gegen den BSC Aura. Aufgrund des besseren Tabellenplatzes und dem außerordentlichen 8:0 Siegs gegen den TSV Partenstein, nahm das Team die Favoritenrolle ein.

In den ersten Minuten war bereits zu erkennen, dass der SVSS bewusst den Ball dem Gastgeber überließ und auf einem engen Spielfeld großen Wert auf Defensivarbeit und Kompaktheit legte. Da sich das Spielgeschehen größtenteils im Mittelfeld abspielte, der BSC Aura mit viel Ballbesitz nichts anzufangen wusste und dem SVSS bei Kontergelegenheiten die nötige Präzision im letzten Drittel fehlte, blieben nennenswerte Torchancen in den ersten 35 Minuten aus. Nachdem sich der SVSS für kurze Zeit in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte, erzielte Mark Takacs nach einem Einwurf auf Höhe des Sechszehners sehenswert per Volleyabnahme mit dem rechten Außenrist das 1:0 in der 38. Minute. Binnen wenigen Sekunden lag der Ball erneut im Netz des BSC Aura. Nach Ballgewinn, kurz nach dem Anstoß zog Michael Riedmann aus etwa 25 Metern ab und versenkte den Ball im linken oberen Eck. Mit einer komfortablen 2:0 Führung, welche uns ein gewisses Selbstvertrauen geben sollte, ging es in die Halbzeitpause.

Doch die Heimmannschaft kam nach dem Seitenwechsel sofort ins Spiel und setzte mit dem vielen Ballbesitz – anders als noch in der 1. Halbzeit – ihre Offensivkräfte nun gut in Szene. So dauerte es keine 10 Minuten, als der BSC Aura in der 54. Minute den 2:1 Anschlusstreffer erzielte. Der BSC Aura drängte weiter auf den Ausgleichstreffer, drückte den SVSS tief in ihre Hälfte und ließ nur noch wenige Möglichkeiten für Konter zu. Letztendlich gelang der spielbestimmenden Mannschaft der 2:2 Ausgleich in der 77. Minute.Das Spiel war wieder völlig offen und es folgte eine spannende Schlussphase, in der der BSC Aura weiterhin den Ton angab und der SVSS clever und engagiert verteidigte. Die letzte Torchance des Spiels hatte Mathias Riethmann in der 88. Minute, der sich gegen drei Gegenspieler durchsetzen konnte und den Ball zum 3:2 Endstand ins Tor hämmerte.

Der SVSS sichert sich somit drei wichtige Punkte und empfängt in nur zwei Tagen den nächsten hochkarätigen Gegner, den FC Karsbach.

Mit dem letztjährigen Vizemeister FV Mittelsinn/Obersinn wartete ein harter Brocken auf unsere 2. Mannschaft. Trotzdem sollten nach der Niederlage der vorigen Woche gegen den FC Ruppertshütten wieder Punkte her.

Nachdem wir in Ruppertshütten mit einer stark ersatzgeschwächten Elf auflaufen mussten, hatten wir dieses Wochenende 16 Mann im Kader. Leider gab es mit Manuel Wiegand noch vor Spielbeginn den ersten Ausfall. Dessen Platz in der Startaufstellung nahm dafür Alexander Edwards ein.

Zu Beginn des Spiels hatte unsere Mannschaft mehr vom Spiel und kam auch durch viele Fehlpässe im Spielaufbau des Gegners zu Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte. Aus dieser Überlegenheit konnten jedoch nur wenige Chancen kreiert werden. Eine der besten Möglichkeiten hatte Timur Dipli der einen 2. Ball bei einer Standardsituation aus 20 Metern ans Aluminium setzte.

Nach der Anfangsphase begann Mittelsinn/Obersinn mehr Druck aufzubauen und kam dadurch auch besser ins Spiel. Auf einen der ersten gefährlichen Angriffe des Gegners folgend, konnte unsere Zweite einen Konter einleiten. Dabei landete der Ball über wenige Stationen im Mittelfeld bei Marco Scholand, der die Kugel in den Lauf von Mathias Riethmann weiterleitete. Dieser erzielte mit einem schönen Lupfer in der 29. Minute das 1:0.

Trotz unserer Führung war der Gegner jetzt besser im Spiel. Bei einer Ecke kam es in der 39. Minute nach einem normalen Zweikampf zu einem Elfmeter für Mittelsinn/Obersinn. Dabei kann es sich auch um eine Konzessionsentscheidung gehandelt haben, nachdem es bereits zuvor eine strittige Szene im Sechzehnmeterraum gab. Den folgenden Elfmeter konnte Björn Ewald stark pariere, musste sich aber im Nachschuss geschlagen geben. Hier hatte ihn die restliche Mannschaft im Stich gelassen, da alle zu langsam oder gar nicht nach dem Schuss einliefen. Mit dem Stand von 1:1 ging es dann in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff machte der Gegner noch mehr Druck und war auch klar überlegen. Unsere Mannschaft kam defensiv nicht richtig in die Zweikämpfe und hatte offensiv zu viele Ballverluste. Das dies eine schwache Phase von uns war, zeigte auch das eines der wenigen Highlights im defensiven Bereich war. Markus Ruf – ein Neuzugang von den alten Herren – konnte kurz vor der Torlinie einen Ball gekonnt per Grätsche gegen den Innenpfosten lenken, sodass sich dieser um den anderen Pfosten herum über die Torauslinie drehte. Das 1:2 fiel in der 54. Minute durch einen Freistoß an der linken Außenlinie auf Höhe unseres 16ers, bei dem ein Gegner relativ frei zum Kopfball kommen konnte.

In der Schlussphase stabilisierte sich unsere Mannschaft wieder und war griffiger in den Zweikämpfen. Viele Chancen konnten dabei aber auch nicht mehr herausgespielt werden, weshalb die Partie mit 1:2 zu Ende ging. Auch wenn die 2. Mannschaft in viele Phasen mit viel Kampf dagegengehalten hat, ist dies vor allem aufgrund des starken Beginns von Mittelsinn/Obersinn in der zweiten Hälfte ein gerechtes Ergebnis.

In einem chaotischen Spiel mussten wir am vergangenen Wochenende leider eine bittere Derbyniederlage gegen Wiesenfeld/Halsbach einstecken.

Früh in der Partie wurde allen beteiligten klar, dass ein ordentliches Fußballspiel nur schwer möglich sein wird, da es allem Anschein nach nicht im Interesse des Schiedsrichters Martin Reitz lag, das Spiel ruhig zu führen.

So machte er schon vor Spielbeginn auf sich aufmerksam, indem er verkündete, das Spiel nicht anzupfeifen, falls nicht die Kreidemarkierung des Elfmeterpunktes von einem Kreuz zu einem Punkt geändert wird. Obwohl die Gästemannschaft in schwarzen Trikots und Hosen spielten, trug er ebenfalls komplett schwarz und kommentierte die Situation damit, dass er der Schiedsrichter sei und sich das Team umziehen müsse. Im Spiel hatte er wohl eher im Sinn, möglichst viele gelbe und rote Karten zu verteilen (Insgesamt fünf Platzverweise). Nach zwei frühen gelben Karten bemerkte er, dass erst wenige Minuten gespielt seien und er sich fragt, wer von den beiden wohl als erstes vom Platz fliegen würde.

Wir hatten zu Beginn gut ins Match gefunden, ehe ein unsportliches Tor durch Dominik Endres unser Spiel komplett aus der Bahn brachte. So forderten die Spieler beider Mannschaften, nachdem ein FCWH-Spieler am Boden lag, den Ball ins Aus zu spielen. Dies versuchte unser Abwehrspieler Felix Keinert auch, allerdings schnappte sich Gäste-Angreifer Dominik Endres den Ball und schoss ihn frei vor unserem Torwart ins Tor.

Daraufhin kochte die Stimmung hoch. So waren wir bereits zur Halbzeit mit zwei Mann weniger auf dem Platz, nachdem Simon Kronmüller nach grobem Foulspiel glatt-rot sah und Clemens Kuhn mit gelb-rot vom Platz gestellt wurden. Des Weiteren kassierten wir noch vor der Pause zwei weitere Gegentore, durch lange Bälle und inkonsequentem abwehrverhalten, die zum 0:3 Halbzeitstand führten.

Dennoch gab unsere Mannschaft in der zweiten Halbzeit auch mit 9 Mann nicht auf und war selbst gegen 11 Wiesenfelder die bessere Mannschaft. Daraus resultierten ein Elfmeter und zwei weitere Großchancen, die leider allesamt vom sehr Starken Wiesenfeld/Halsbach Keeper pariert wurden oder neben dem Tor landeten. Durch gute eine kämpferische und spielerische Leistung, kamen wir leider nur durch Fehlende Abschlusspräzision nicht zum verdienten Anschluss, denn auch der FCWH kassierte nach der Pause zwei Platzverweise durch Gelb-rote Karten.

Kurz vor Schluss bekam auch unser Co-Trainer Franz Haas als fünfter beteiligter einen Platzverweis, ehe noch das 0:4 fiel. Leider entspricht das Ergebnis nicht dem Spielverlauf oder der kämpferischen Leistung unseres Teams, das sich auch in Rückstand nie aufgab, allerdings nicht abgeklärt genug agierte, um etwas Zählbares zu erreichen.

Nach diesem ernüchternden Ergebnis heißt es am Freitagabend, beim nächsten Spiel in Aura, es wieder besser zu machen und die Punkte nach Sendelbach/Steinbach zu holen.

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