Verdiente Derbyniederlage

 

Nach zwei starken Auftritten gegen Rieneck und Steinfeld II hätten wir eigentlich mit ordentlich Rückenwind beim Tabellenletzten aufspielen müssen. Wieder konnten wir auf einen großen starken und erfahrenen Kader zurückgreifen. Was wir daraus gemacht haben, zeigt aber leider der Endstand und die Punkte, die wir nicht mit nach Hause nehmen konnten.

Nach guten Offensivaktionen zu Beginn nutzte der Gegner direkt einen Absprachefehler zwischen Abwehrspieler und Torwart. Als unser Schlussmann herausgelaufen war, das Kommando, er habe den Ball sicher aber nicht gehört wurde, nutzte Sackenbach den Fehler eiskalt aus, um den Ball in das leere Tor zum 1:0 zu schieben. Wir haben uns da aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiterhin den Ball nach vornge gespielt. So konnte Manu Wiegand noch vor der Pause einen gelungen Angriff zum 1:1 abschließen. Wir waren wieder im Spiel, haben uns aber in der zweiten Halbzeit zunehmend nicht mehr auf unser Spiel konzentriert, sondern mit uns und dem Schiedsrichter gehadert. Zwar hat dieser ein alles andere als souveränes Spiel abgeliefert, dies ist aber keine Entschuldigung dafür, dass wir aufgehört haben konsequent Fußball zu spielen.

So war es wieder Sackenbach, die einen langen Ball aus abseitsverdächtiger Position genutzt und alleine auf unseren Schlussmann zulaufend, zum 2:1 Endstand eingeschoben haben. Was bleibt sind 0 Punkte und ein Spiel, bei dem wir nie Zugriff auf die Offensivreihe des Gegners hatten, aber viel wichtiger, selbst keine zwingenden Torchancen mehr herausspielen konnten. Jetzt heißt es aufrappeln, denn mit der DJK Wombach haben wir ein ganz anderes Kaliber vor uns. In diesem Spiel gilt es einiges gut zu machen! Wie wir gegen Rieneck gezeigt haben sind wir mit der richtigen Einstellung und unserem Mannschaftsgeist nicht einfach zu schlagen.

 

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Großchance, Tor, Tor, Rückstand, Aufholjagd, Emotionen und zwei vogelwilde Abwehrreihen

 

Am 6. Spieltag in Schollbrun zeigte sich ein echtes Highlight. Ein Spiel, das für jeden Zuschauer Spaß pur ist, die jeweiligen Trainer aber zum verzweifeln bringen kann. Zwei an diesem Tag sehr schwach aufgelegte Abwehrreihen und ein holpriger Rasen führten zu neun Toren und zahlreichen weiteren Chancen.

 

Schollbrunn ging nach sechs Minuten in Führung. Die Heimmannschaft bekam einen Freistoß aus 20 Metern zugesprochen, führte diesen schnell aus und kam zum Abschluss aus 16 Metern. Den Abpraller in die Mitte vollendete Ramin Omarzada zum 1:0.

In den folgenden Minuten kamen beiden Mannschaften jeweils zu zwei guten Chancen. Dann legte Schollbrunn zum 2:0 nach. Einen langen Ball konnte die Gästeabwehr nicht klären, Schollbrunn-Stürmer Kamil Pancer eroberte den Ball am Sechzehner und schoss ihn sehenswert genau in den Winkel. Der SVSS schien komplett auseinander zu fallen.

Doch in der 31. Minute brachte ein Fehler Schollbrunns die Gäste wieder zurück ins Spiel. Nach einem verunglücktem Rückpass stand Tayfun Göbek frei vor dem Tor und schloss souverän zum Anschlusstreffer ab. Jetzt war der SVSS am Drücker und hatte bis zur Halbzeit weitere gute Chancen zum Ausgleich, doch es blieb zunächst beim 2:1.

 

Nach der Halbzeit erwischte Schollbrunn wieder den besseren Start. Auf zahlreiche gute Chancen folgten das 3:1 durch Robert Rogalski und das 4:1 durch Kamil Pancer innerhalb von nur einer Minute. Zweimal zeigte sich genau das gleiche Bild. Die Abwehr des SVSS versuchte den kontrollierten Spielaufbau. Jedoch eroberte Schollbrunn den Ball in leichtester Weise aufgrund von Stockfehlern und hatte einfaches Spiel die Tore zu erzielen. Im Anschluss dachte man schon, der SVSS würde jetzt völlig untergehen. Die Mannschaft war total verunsichert und machte viele Fehler.

Schollbrunn nahm das Spiel jedoch dann zu locker und verlor die Spannung. Die Gäste kamen wieder besser ins Spiel und nach einer Ecke konnte Mike Cantarella den Anschluss erzielen. Und von da an wurde Schollbrunn wie mit der Dampfwalze überrollt. Der SVSS spielte plötzlich wie aufgedreht und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Das 4:3 fiel dann glücklich nach einem Eigentor in der 72. Minute. Und in der 89. Minute konnte Tayfun Göbek tatsächlich den Ausgleich erzielen. Riesige Freude brach bei den Gästen aus! Doch jetzt machte der SVSS den gleichen Fehler, sah sich schon am Ziel und verlor seinerseits die Spannung. Schollbrunn kam in der Nachspielzeit zu einer Ecke. Mehrere Abwerspieler segelten an der Flanke vorbei, der Ball war frei und unkontrolliert am Fünfmeterraum, Ramin Omarzada reagierte am schnellsten und stocherte den Ball zum 5:4 ins Netz. In Schollbrunn gab es jetzt kein Halten mehr und diesmal konnte die Führung auch gesichert werden.

 

Zwei schwache Abwehrreihen führen zu einem munteren Spiel. Auch wenn der Sieg Schollbrunns am Ende glücklich war, so ist er doch verdient. Die Heimmannschaft hatte in der Summe und der Qualität ein Chancenplus. Trotzdem kann man stolz sein auf eine starke Aufholjagd samt vier geschossener Tore. Das gibt Mut für die nächsten Wochen.

 

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Licht und Schatten

 

Gegen den Tabellenletzten holte unser SVSS einen lockeren 3:1 Heimsieg. Obwohl der Sieg am Ende deutlich höher hätte ausfallen müssen, spielte Bsichbrunn lange Zeit gut mit.

Die Heimmannschaft erwischte einen Traumstart. Bereits nach zehn Minuten konnte Tayfun Göbek das 1:0 aus kurzer Distanz erzielen, nachdem Marco Scholand ihm einen schönen Pass in die Schnittstelle der Viererkette gespielt hatte. Doch die Führung brachte nur kurz die geglaubte Sicherheit. Die Abwehr erlaubte sich Unkonzentriertheiten und das Mittelfeld bekam keinen Zugriff mehr. Die Offensivreihe der Gäste kombinierte teils schön und spielte sich einige Chancen heraus, scheiterte jedoch dann am eigenen Unvermögen oder an unserem Torwart. Und so konnte der SVSS in der 41. Minute 2:0 durch Ugur Sen in Führung gehen. Denn die Abwehr der Gäste hatte an diesem Tag nicht die notwendige Qualität.

 

Nach der Halbzeit schien das Spiel recht früh entschieden zu sein. Tayfun Göbek konnte alleine auf den Torwart zulaufen und vollendete in der 49. Minute locker zum 3:0. Doch anstatt das Spiel jetzt souverän herunterzuspielen, überlies man den Gästen aus Bischbrunn wieder mehr das Spiel und verlies sich nur noch auf das Kontern mit langen Bällen. Schon drei Minuten später konnte ein Bischbrunner Stürmer einen Aussetzer der Abwehr nutzen. Er eroberte den Ball am Strafraum, legte quer und Luca Ningler schoss den Anschlusstreffer. Und nur wenige Minuten später fiel auch fast noch das 3:2, doch Björn Ewald hielt stark aus kurzer Distanz. Damit war die Gegenwehr von Bischbrunn gebrochen.

Der SVSS erspielte sich im Anschluss noch zahlreiche hochkarätige Chancen. Doch entweder wurden diese schlampig vergeben oder der Schiedsrichter entschied auf Abseits. So blieb es letztendlich bei einem verdienten 3:1 mit viel Licht und ein wenig Schatten.

 

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Ungefährdeter Derbysieg

 

Eine Woche nach dem sensationellen Punktgewinn stand direkt die nächste Aufgabe, das Derby gegen den FV Steinfeld/Hausen-Rohrbach II bevor. Entgegen dem Spiel gegen Rieneck konnten wir trotz verletzungsbedingter Ausfälle eine Mannschaft mit 14 Mann und viel Qualität stellen. So war nicht weniger wie ein Sieg das Ziel, auch um dem heimischen Publikum mal wieder etwas zu bieten.

Zu Beginn wurde es aber direkt einmal für die Heimmannschaft brenzlich. Wir waren indisponiert, zu langsam und haben so in der vierten Minute den Gast direkt zu einem Elfmeter und einer gelben Karte für uns eingeladen. Trotz Kirb sollte die Gastfreundschaft hier auch seine Grenzen haben. Zu unserem Glück war der Schütze gnädig und hat diese Einladung nicht angenommen, den Elfmeter daneben geschossen. Es stand somit 0:0, wir waren wacher und haben das Heft in die Hand genommen. Einen klugen Pass in die Schnittstelle der Abwehr vom FV nutzte Konstantin Jose in der 13. Minute für das 1:0. Der FV hatte in dieser Zeit nicht viel entgegenzusetzen, sodass die logische Konsequenz das 2:0 in der 22. Minute, erneut durch Jose, war. Der nach Verletzung zurückgekehrte Spieler schloss hierbei einen schönen Spielzug ab, bei dem Christoph Beller Andreas Bauer mit einem Pass in die Schnittstelle geschickt, und dieser dann zu Jose quer gelegt hat. Bis zur Pause ließen wir den Ball gut in den eigenen Reihen laufen, während der FV keine besonderen Versuche unternahm etwas gegen die Führung zu unternehmen. Somit gingen wir mit dem 2:0 in die zweite Halbzeit, in der wir nach drei Wechseln erst einmal wieder zu unserem Spiel finden mussten.

Keine 10 Minuten waren gespielt, da nahmen zwei FV-Spieler unseren Stürmer im Strafraum in die Zange und bescherten uns so den zweiten unnötigen Elfmeter dieses Spieles. Mit den zwei Toren im Rücken ließ es sich Konstantin Jose nicht nehmen den Dreierpack zu schnüren und schoss den Elfmeter in der 53. Minute, zum 3:0 Endstand, trocken in die Mitte. Danach unternahm der FV wieder ein wenig mehr, nachdem wir durch Spielstand und wohl auch Wetter ein wenig nachließen. Dennoch wurde der Gegner bis zum Ende nicht mehr richtig gefährlich. Auf der anderen Seite verpasst es Felix Keinert sich für sein unermüdliches Engagement zu belohnen und vergab nach Ballgewinn im Mittelfeld frei vorm Torwart.

Alles in allem haben wir an diesem Sonntag eine souveräne Leistung gezeigt, bei dem wir uns mit koordiniertem Angriffsspiel mit drei Toren belohnt haben. Außerdem haben wir einen besseren Zugriff im Mittelfeld gehabt und dem Gegner so nicht viel Raum gewährt. In Rieneck haben wir gezeigt, dass wir als Mannschaft kämpfen können, diesen Sonntag haben wir gezeigt, dass wir auch Fußball spielen können.

 

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Überragende Mannschaftsleistung in Rieneck

 

Letzten Sonntag ging es mit Rieneck gegen den aktuellen Tabellenführer. Noch vor der Saison hat dieser mit Neuzugängen wie Florian Hach seine Saisonziele, den Aufstieg, klar gezeigt. Uns erwartete also eine Mannschaft die nichts anderes als einen Sieg gegen uns geplant hatte.

Wie immer zur Urlaubszeit sah die Personaldecke etwas dünn aus, zusätzlich gab es auch noch verletzungsbedingte Ausfälle. Somit dürfen wir uns bei drei AH-Spielern bedanken, die unsere Mannschaft auf 12 Spieler aufgestockt haben. Mit drei Goldbachs in der Startelf gingen wir in ein Spiel in dem Rieneck über die gesamte Spieldauer deutlich mehr Ballbesitz hatte. Laufstark mit ihren schnellen Außenspielern machten sie von Beginn an Druck und erspielten sich Torchancen. War es aus dem Spiel, oder durch Eckbälle, selbst was gefährlich aussah landete entweder im Aus oder in den Armen unseres glänzend aufgelegten Schlussmannes. Schon im Laufe der ersten Halbzeit fing Rieneck das diskutieren an, wusste sich nicht so recht gegen aufopferungsvoll spielende Gäste durchzusetzen. Die Ratlosigkeit der Rienecker ermöglichte uns immer wieder Entlastungsangriffe, die durch gute Pässe in die Schnittstellen der Abwehr eingeleitet wurden. So erspielten wir uns wenige Chancen, nutzen diese aber nicht konsequent genug um das Spiel komplett auf den Kopf zu drehen. Sekunden vor der Halbzeit wurde es nochmal gefährlich, als ein Rienecker Spieler frei auf unser Tor zulief, Marco Seidel war aber auch hier zu Stelle, sodass es zur Pause 0:0 stand.
Nach der Halbzeit ging es wie erwartet einseitig weiter, die Rienecker drückten nun noch mehr, bei uns ließen die Kräfte ein wenig nach. Dieses Defizit wurde jedoch durch Einsatz beseitigt, bis zum Schluss hat jeder Mann füreinander gekämpft, sich in jeden Ball geworfen. Das Spiel wurde ruppiger ein Rienecker ließ es sich nicht nehmen nach einem Foulspiel nachzutreten, sah dafür aber nicht die verdiente Rote Karte. In Richtung Tor passierte gerade in den letzten zwanzig Minuten nun auch viel verrücktes. Dennis Gleiß (Rieneck) war auf der linken Seite schneller wie unser Abwehrspieler, lupfte den Ball über den rausgestürmten Schlussmann, der Ball hüpfte vor dem Tor auf und über dieses. Spieler im Tor, Ball im Aus. Kurze Zeit später fälschte Mario Meidhof einen Ball nach der Ecke ab, der Torwart war schon geschlagen, doch Christoph Oswald konnte noch klären. Szenen wie diese ließen die Spannung weiter ansteigen, bis zum Schluss konnten die Rienecker unser Bollwerk nicht durchbrechen.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung entführten wir somit einen Punkt aus Rieneck.
Ein Dankeschön gilt hier nochmal den Alte Herren Spielern und den mitgereisten Zuschauern.

 

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